Die Äolischen oder Liparischen Inseln (Isole Eolie) genannt, bestehen aus 7 kleinen Inseln die der Provinz von Messina angehören.
Diese Inseln an der Nordküste Siziliens, zwischen Sizilien und der Küste Kalabriens,sind mit
ihrer wildromantischen, vulkanisch geprägten Landschaft, den herrlichen Küsten,
und dem klaren Meer ein äußerst reizvolles Reiseziel für Touristen aus der ganzen Welt.
Aeolische
inseln:
(Text
aus
Wikipedia)
Die Liparischen Inseln oder auch Äolischen Inseln
(italienisch Isole Eolie) sind eine Inselgruppe im Tyrrhenischen Meer
nördlich von Sizilien. Zur Inselgruppe zählen sieben bewohnte Inseln, die
politisch zur Provinz Messina der italienischen Region Sizilien gehören.
Die Inseln sind vulkanischen Ursprungs und wurden 1997 von
der UNESCO zum Weltnaturerbe
Auf den Inseln gibt es wenige geschützte Häfen (Stand
12.2007). Die Liparischen Inseln liegen zwischen 30 km und 80 km vor der
Nordküste Siziliens im Tyrrhenischen Meer. Der sizilianischen Küste am nächsten
ist Vulcano. Nördlich folgen Lipari und Salina, westlich davon Filicudi und
Alicudi, nordöstlich Panarea und Stromboli. Zu den sieben bewohnten Inseln
zählen eine Reihe kleinerer, unbewohnter Inseln und Felsklippen wie z.B. der
Strombolicchio.
Die größte Insel mit 37,5 km² ist Lipari, gefolgt von Salina
(26,8 km²), Vulcano (21,2 km²), Stromboli (12,6 km²), Filicudi (9,5 km²)und
Alicudi (5,2 km²). Die kleinste Insel mit 3,4 km² ist Panarea. Die höchste
Erhebung der Liparischen Inseln ist der Monte Fossa delle Felci auf Salina, der
eine Höhe von 962 m erreicht.
Die Inseln sind vulkanischen Ursprungs. Sie tauchten in drei
Phasen aus dem Meer auf und gehören zu einer Vulkankette, die sich vom Vesuv bis
zum Ätna erstreckt. Zunächst entstanden die Inseln Panarea, Filicudi und Alicudi
sowie Teile von Lipari und Salina. In einer zweiten Phase wurden weitere Teile
dieser Inseln gebildet. In einer dritten Phase folgten Vulcano und Stromboli.
Heute ist der Vulkan Stromboli auf der gleichnamigen Insel
der einzig ständig tätige Vulkan Europas. Auch der Vulkan Grande Fossa
auf der Insel Vulcano ist noch aktiv. Auf der Insel Lipari findet man ebenfalls
Fumarolen und Solfataren sowie einen ruhenden Vulkan, dessen bisher letzter
Ausbruch vor ca. 1300 Jahren war.
Auf den Liparischen Inseln herrscht Mittelmeerklima, das an
den Küsten in etwa den Klimadaten von Messina entspricht.
Die durchschnittliche Lufttemperatur liegt im Januar bei 13°
C, im Mai und Oktober bei 20° C und im Juli bei 28° C. Auf den Bergen ist es bis
zu 10° C kühler als an den Küsten. Die Wassertemperaturen schwanken zwischen 15°
C im Winter und 26° C im Sommer.
Die durchschnittliche Niederschlagsmenge mit 600 mm pro Jahr
ist geringer als in Messina, mehr als zwei Drittel davon fallen im Herbst und
Winter. Zu den vorherrschenden Winden gehören der eher kühle Maestrale aus dem
Nordwesten und der trockene, heiße Scirocco aus dem Südosten.